Häufige
Fragen

Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Hier haben wir die häufigsten Fragen rund um die Zulassung zu unserer Ausbildung und zu deren Ablauf zusammengefasst. Ihre Frage wird hier oder auf den anderen Seite nicht beantwortet? Bitte kontaktieren Sie uns!

Ab 2020 beginnt der erste Ausbildungsjahrgang am ZAP und ab 2022 die neue Weiterbildung zum Fachpsychotherapeuten.

Wie finde ich eine Stelle für die praktische Tätigkeit?

Eine Liste unserer Kooperationskliniken finden Sie hier. Sie können direkten Kontakt mit den dort angegebenen Kontaktpersonen aufnehmen und so erfahren, ob und wann eine sog. PPiA-Stelle (PPiA = Psychologische Psychotherapeut/in in Ausbildung od. auch PiP-Stelle = Psychologe/in im Praktikum) frei wird. Am besten und auch angemessen wäre hier natürlich eine Stelle, die auch nach TöVD (EG 13) bezahlt wird. Wenn Sie in eine Klinik wollen, die nicht auf unserer Liste verzeichnet ist, dann teilen Sie uns dies bitte mit. Es ist durchaus möglich, einen individuellen Kooperationsvertrag mit dieser Klinik abzuschließen.

Wie lange muss die praktische Tätigkeit dauern?

In Bayern können die 1.200 Stunden Psychiatriezeit (PT1) in mindestens 8 Monaten und die 600 Stunden Psychosomatik (PT2) in mindestens 4 Monaten absolviert werden. Die Praktika können auch in verschiedene Blöcke aufgeteilt werden, wobei jeder Block mindestens 3 Monate dauern muss, um anerkannt zu werden.

Was kostet die Ausbildung bei uns?

Die Gesamtkosten betragen für die dreijährige Ausbildung aktuell 17.110 Euro (Stand 01.10.2019). Allerdings refinanziert sich dieser Betrag durch die Einnahmen während der praktischen Ausbildung in Form der Behandlung von Patienten in unserer Ambulanz bzw. kooperierenden Praxisambulanzen. Nach Abzug aller Ausbildungskosten, übersteigt der Verdienst die Ausbildungskosten um mindestens 9.890,00 € (siehe Punkt Ausbildungskosten). Lebenshaltungskosten sind bei dieser Rechnung nicht berücksichtigt.

Wie setzen sich die Ausbildungskosten zusammen?

Da wir ein universitäres Ausbildungsinstitut sind, verfolgen wir keine eigenständigen finanziellen Interessen, sondern können die Ausbildungen kostendeckend kalkulieren.

Wie sich die Kosten im Einzelnen zusammensetzen, haben wir Ihnen unter dem Punkt Ausbildungskosten zusammengestellt.

Wird die Wahl der SupervisorInnen vom Institut vorgeschrieben?

Sie können sich Ihre SupervisorInnen aus der Supervisorenliste frei auswählen und für die Gruppensupervision auch die 4er-Gruppen selbst zusammensetzen. SupervisorInnen anderer staatlich anerkannter Institute werden von uns ebenfalls anerkannt. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall, damit wird einen entsprechenden Rahmenvertrag mit der/dem SupervisorIn abschließen können, welcher Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist.

Was sind die Voraussetzungen für den Einstieg in die praktische Ausbildung?

Gesetzlich sind zur praktischen Ausbildung nur der Umfang der 600 Stunden und die 150 Stunden begleitende Supervision festgelegt.

Fällt in der praktischen Ausbildung eine „Raummiete“ für die Nutzung der Behandlungsräume an?

Innerhalb unserer Ausbildungsambulanz können Sie die Räume gerne ohne jegliche Zusatzkosten für die Therapiestunden nutzen. Auch darf die vorhandene Infrastruktur unserer Ambulanz (Büromaterialien, Bibliothek, Gemeinschafts-PCs mit Abrechnungs- und Testungsprogramm, Videoaufnahmegeräte, Telefone, Aktenarchive etc.) gerne genutzt werden.

Möchten Sie ihre Ausbildung in einer kooperierenden Lehrpraxis absolvieren, ist es möglich, dass an diese eine Raummiete zu entrichten ist.

Wann und wie oft finden Theorieseminare statt?

Für die Theorieseminare haben sich die Freitage (ab 14.30) und Samstage bewährt, damit Sie in der Woche die Psychiatriepraktika ableisten bzw. ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen können.

In den (bayerischen) Ferienzeiten sowie rund um Feiertage finden in der Regel keine Seminare statt.

Die 600 Theoriestunden werden in einem Zeitraum von 6 Semestern angeboten, d. h. im Durchschnitt ist pro Semester mit etwa sechs bis sieben Theorie-Wochenenden (á 16 Stunden) zu rechnen.

Muss die Ausbildung nach 3 Jahren abgeschlossen sein?

Es besteht keine Regelstudienzeit, nur eine Mindestdauer von 3 Jahren, innerhalb welcher wir verpflichtet sind, die notwendigen Ausbildungsteile (Theoretischer Unterricht, Selbsterfahrung, Supervision, Praktische Tätigkeit und Praktische Ausbildung) anzubieten.

Es ist jedoch gesetzlich nicht definiert, wann die Anmeldung zur staatlichen Prüfung zu erfolgen hat.

Habe ich die Möglichkeit, während der Ausbildung BAFöG zu beziehen?

Nur die 3-jährige Ausbildung ist förderungsfähig nach BAFöG. Hierfür muss ein Antrag an die jeweiligen Ausbildungsämter der Städte bzw. Kreise gestellt werden.

Welche Studienabschlüsse brauche ich, um mit der Ausbildung zur/zum Psychologischen PsychotherapeutIn zu starten?

Die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten setzt einen Diplom- oder Masterabschluss in Psychologie mit Prüfungsfach oder belegtem Fach Klinischer Psychologie in einem Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten voraus.

Ein Bachelorabschluss ist nicht ausreichend.

Was verändert sich durch die Ausbildungsreform?

Ab September 2021 starten die ersten Masterstudiengänge in Psychotherapie nach der neuen Ausbildungsregelung. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Wie lange dauern die jeweiligen Ausbildungsstunden?

  • Eine Stunde theoretischer Unterricht umfasst 45 Minuten,
  • die Selbsterfahrung und Supervision umfassen jeweils 50 Minuten,
  • bei Behandlungsstunden der praktischen Ausbildung ist die Dauer 50 Minuten,
  • bei der Praktischen Tätigkeit I und Praktischen Tätigkeit II je 60 Minuten und
  • Arbeitsgruppenstunden umfassen 45 Minuten.

Wie wird der Nachweis für die Teilnahme an den Theorie-Seminaren erbracht?

Am Ende eines Seminartages bestätigen Sie auf einer Teilnehmerliste (wird von den Dozenten/Dozentinnen herausgeben) Ihre Anwesenheit durch Ihre Unterschrift.

Außerdem werden im Studienbuch Seminarthema, Termin, Stundenumfang und Dozent von Ihnen eingetragen und anschließend von dem jeweiligen Dozenten abgezeichnet.

In welchem zeitlichen Umfang muss die Praktische Tätigkeit I erfolgen?

Es sind insgesamt 1.200 Stunden in Blöcken von mindestens 3 Monaten (pro Einrichtung) zu absolvieren. Bei einem Vollzeitpraktikum (40 Std./Woche) können die Stunden in ca. 8 Monaten abgeleistet werden. Arbeiten Sie mehr als 1.200 Stunden, kann der Stundenüberhang für die Freie Spitze genutzt werden.

In welchem zeitlichen Umfang muss die Praktische Tätigkeit II erfolgen?

Es sind insgesamt 600 Stunden in Blöcken von mindestens 3 Monaten (pro Einrichtung) zu absolvieren. Bei einem Vollzeitpraktikum (40 Std./Woche) können die Stunden in ca. 4 Monaten abgeleistet werden. Arbeiten Sie mehr als 600 Stunden, kann der Stundenüberhang für die Freie Spitze genutzt werden.

Wird die Praktische Tätigkeit vergütet?

Es gibt bis August 2020 leider noch keine gesetzliche Regelung. In manchen Kliniken/ Institutionen gibt es sowohl vergütete als auch nicht-vergütete Ausbildungsplätze. Auch die Höhe der Vergütung ist sehr unterschiedlich. Es ist ratsam, die Frage der Vergütung sofort bei der Anfrage in der Klinik oder dem Institut zu klären.

Wann kann ich mit der Durchführung von Behandlungsstunden beginnen und können Praktische Tätigkeit und Praktische Ausbildung parallel erfolgen?

Mit der Praktischen Ausbildung können Sie dann beginnen, wenn Sie durch die bisherige Ausbildung die Befähigung zur eigenständigen Patientenbehandlung erreicht haben. Dies ist in der Regel erst dann der Fall, wenn Sie etwa die Hälfte der Ausbildung absolviert haben. Die gleichzeitige Durchführung von Praktischer Ausbildung und Praktischer Tätigkeit, unter Umständen noch am gleichen Patienten, ist nicht zulässig

Wie erfolgt der Nachweis, dass im Rahmen der Praktischen Ausbildung jede vierte Behandlungsstunde supervidiert wurde?

Es muss nur nachgewiesen werden, dass für die 600 Behandlungsstunden 150 Stunden Supervision erfolgt sind, was bedeutet, dass im Durchschnitt jede vierte Behandlungsstunde supervidiert wurde. Bitte achten Sie selbstständig auf die Regelmäßigkeit der Supervision.

Kann ich bei einem/einer SupervisorIn sowohl Einzel- als auch Gruppensupervision in Anspruch nehmen?

Ja. Es sollte aber berücksichtigt werden, dass Supervision bei mindestens drei verschiedenen anerkannten SupervisorInnen erfolgen muss.

Die Klinik oder Praxis, in der ich Praktikum machen möchte/ der Supervisor, den ich mir gesucht habe, gehört nicht zu den Kooperationspartnern des ZAP.

Weitere Kooperationspartner können wir jederzeit anerkennen. Allerdings bedarf dies immer eines gewissen zeitlichen Vorlaufs, da die Anerkennung über das Landesprüfungsamt läuft. In Einzelfällen kann dies zu einer mehrmonatigen Verzögerung führen. Ist die Klinik/ die Praxis/ der Supervisor bereits anerkannt, ist eine Zusammenarbeit in der Regel kein Problem, bedarf aber dem Abschluss eines Rahmenvertrages mit uns, was ebenfalls zeitlichen Vorlauf erfordert.

Ich habe schon Praktika in Kliniken gemacht. Werden diese anerkannt?

Grundsätzlich leider nicht. Es ist laut Gesetz unmöglich, Inhalte in die Ausbildung einzubringen, die vor Abschluss eines Ausbildungsvertrages absolviert wurden.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Das Psychotherapeutengesetz sieht eine 3- oder eine 5-jährige Variante vor. Tatsächlich sind aber die Realitäten der Praktika mit diesen gedachten Varianten kaum vereinbar.

Wir stellen unsere Ausbildungslehrgänge so ein, dass die theoretischen Inhalte sowie die Selbsterfahrung in 3 Jahren abgeschlossen sind und somit die Anmeldung zur Prüfung möglich wäre. Es hängt aber von Ihnen ab, die weiteren Teile der Ausbildung so zu organisieren, dass sie den eigenen privaten und beruflichen Vorstellungen entsprechen.

Stellschrauben bilden Ort, Umfang und Zeitraum des Klinikpraktikums sowie Anzahl und Häufigkeit der durchgeführten Therapien (Praktische Ausbildung) unter Supervision.

Die durchschnittliche Ausbildungsdauer liegt bei etwa 4 Jahren.

Zu welchem Zeitpunkt kann die Ausbildung bei uns begonnen werden?

Die Ausbildung kann in der Regel im Oktober eines Jahres begonnen werden.

Wie lässt sich unser „theoretischer Hintergrund“ beschreiben?

Wir vermitteln einen integrativen Ansatz insofern, als dass wir neue Erkenntnisse aus der Psychotherapieforschung in die Verhaltenstherapie mit einfließen lassen und die entsprechenden Methoden und Techniken in verhaltenstherapeutische Ätiologiemodelle einbetten.

Wir lehren natürlich das gesamte Spektrum der Verhaltenstherapie, bieten zusätzlich aber auch Seminare zu psychodynamischen Verfahren, humanistischen Verfahren, der Schematherapie, der psychotherapeutischen Behandlung sexueller Störungen, der Körperpsychotherapie und anderen Verfahren an.

Der Beziehungsebene zwischen TherapeutIn und PatientIn kommt eine zentrale Bedeutung zu.

Wo finde ich das Curriculum?

Das Curriculum wird hier in Kürze zu finden sein. Fragen beantworten wir gerne per E-Mail oder telefonisch.

Wie viele BewerberInnen gibt es pro Jahrgang im Schnitt?

Es gibt in der Regel deutlich mehr BewerberInnen als Ausbildungsplätze. Wir setzen keine Bewerbungsfristen, sondern entscheiden über die Vergabe der Ausbildungsplätze in der Reihenfolge des Bewerbungseingangs. Ihre frühzeitige Bewerbung macht Sinn, wenn Sie sich z. B. schon in der Abschlussphase Ihres Studiums einen Ausbildungsplatz sichern möchten. Daher nehmen wir ganzjährig Bewerbungen entgegen.

Gibt es ein Informationsgespräch? Wenn ja: In welcher Form?

Wir ziehen das persönliche Gespräch einer allgemeinen Informationsveranstaltung vor. Ihre ersten Fragen beantworten wir direkt am Telefon oder per E-Mail. Für weitergehende Fragen laden wir Sie gerne zu uns ein. Wenn Sie uns vorab (unverbindlich) kennenlernen möchten, melden Sie sich gerne um einen Termin zu vereinabren

Wie läuft die Bewerbungsrunde ab?

Wir verzichten auf Bewerbungsfristen und Zulassungsseminare, sondern entscheiden über die Vergabe von Ausbildungsplätzen in der Reihenfolge der Bewerbungseingänge.

Details zu dem Bewerbungsablauf finden Sie hier.

Wenn die formalen Voraussetzungen für die Psychotherapieausbildung erfüllt sind, laden wir Sie zu uns ein und führen ein Kennenlerngespräch. Danach teilen wir Ihnen zeitnah mit, ob wir Ihnen einen Ausbildungsplatz anbieten.

Bekomme ich für die Patientenbehandlung ein Honorar?

Innerhalb der Praktischen Ausbildung erhalten Sie 50 % des aktuellen EBM-Satzes ausgezahlt (45 € pro genehmigter Therapiesitzung, Stand Q4.2019).